Hundepfote

Vielseitigkeitssport für Gebrauchshunde

 Fährtenarbeit ist nicht nur Fleißarbeit, sondern manchmal auch „Drecksarbeit“! Nur durch sehr viel Übung, nicht nur an einem Tag in der Woche, kommt man hier in seinem Training weiter. Im Gras suchen, da gibt es notfalls bei Regen für den Menschen nur nasse Füße und Hosen, aber im Acker suchen, hier hat man bald den Matsch an den Gummistiefeln hängen!

Von diesen Unannehmlichkeiten lässt sich der Hund jedoch nicht stören. Hat er es richtig gelernt, so lässt er sich von nichts ablenken und geht mit der Nase am Boden seine Spur ab. Denn immer wieder liegt ein Wurststückchen doch ganz unerwartet auf der Fährte oder ein Ball darf zur Belohnung ausgegraben werden.

Die Erziehung zu einem selbstsicheren und selbstständig arbeitenden Fährtenhund verlangt vom Hundeführer sehr viel Disziplin - „in der Ruhe liegt die Kraft“!

Der Hund verfolgt Fährten von 400 bis 800 Schritten, er verweist bzw. nimmt bis zu 3 Gegenstände auf. Hierzu werden Materialien wie Holz, Teppich, Kork, Linoleum, etc. in einem Maß von 2 x 10 cm benutzt. Der Hund legt sich an diesem Fährtengegenstand selbständig ins Platz (oder sitzt ab). Die Fährten werden bis zu 2 Stunden nach dem Auslegen abgesucht.

Der Hund arbeitet selbstständig, sein Hundeführer folgt ihm in der Prüfung erst in einem Abstand von 10m, der Hund ist an der langen Leine abgesichert und sucht seine Spur ab.

Trainingszeiten VPG/Fährte:

Sonntag (Jürgen Lernhardt): ab 8.30 Uhr

Trainer VPG: